Info- und Spendenformular
Hier können Sie uns mitteilen, welche Informationen Sie noch suchen oder daß Sie Mitglied im Förderkreis des AZ3W werden wollen und welchen Betrag Sie regelmäßig spenden wollen.
Leider sind wir noch nicht so weit, daß wir Online-Überweisungen durchführen können, daher bitten wir Sie, den Betrag auf unser Konto zu überweisen.
Sie können natürlich auch spenden, ohne Mitglied im Förderkreis zu sein ;-)
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Förderkreis
Auch ein ehrenamtlich arbeitender Verein wie das AZ3W ist auf finanzielle Mittel angewiesen: Projektanträge für Veranstaltungen und öffentlichkeitswirksame Projekte bedürfen eines gewissen "Eigenanteils" und manche Dinge sollen auch ohne Projektantrag möglich sein.
Für diese Fälle gibt es den Förderkreis des AZ3W. Seine Mitglieder spenden regelmäßig einen gewissen Betrag und erhalten dafür eine Spendenquittung. Fördermitglieder werden zu Informationsveranstaltungen eingeladen und regelmäßig schriftlich über den Stand der Dinge informiert.
Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen. Auch weitere Informationen schicken wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.
Bildungsarbeit
In Zeiten zunehmender sozialer, ökonomischer und ökologischer Krisen erhalten Gerechtigkeit und Fairness als Basis des globalen menschlichen Miteinanders einen immer höheren Stellenwert. Faires Handeln, hier bei uns und anderswo auf der Welt, ist eine Grundlage für Konfliktprävention, Armutsbekämpfung, eine zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung sowie grundsätzlich für die Stärkung der Demokratie. Schon Grundschulen können Kindern an altersgemäßen Beispielen weltweite Zusammenhänge im Rahmen eines "Globalen Lernens" vermitteln. Für diese Aufgabe eignet sich das Thema "Fairer Handel" mit seinen positiven Wirkungen für eine nachhaltige Entwicklung ganz besonders. Mit Themenschwerpunkten wie Kakao und Schokolade, Bananen, Fußball, Textilien oder der elementaren Frage "Was ist fair?" können Lehrkräfte jahrgangsstufengerecht an die Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern anknüpfen. Der Faire Handel kann so leicht in das Unterrichtsgeschehen eingebunden werden. Inhaltlich bietet sich eine Verknüpfung mit Unterrichtsthemen wie u.a. "Kinderalltag hier und anderswo", "Hamburg – Tor zur Welt", "Vielfalt der Kulturen", "Gesundheit und Ernährung", "Produkte unseres Alltags" an. Diese Bildungsarbeit wird aktuell über außerschulische Partner wie die Open School 21, die Aktion hamburg mal fair, die Fair Trade Stadt Hamburg, den Verein Mobile Bildung oder das Infozentrum Globales Lernen der Bramfelder Laterne geleistet.
Das AZ3W legt seinen Schwerpunkt auf die Förderung und Unterstützung von Schulen bei einem Besuch kleinerer Gruppen im Weltladen Osterstrasse. Schülerinnen und Schüler können dabei spielerisch den Fairen Handel kennenlernen und den Weltladen als besonderen Ort für nachhaltigen Konsum und faires Handeln erkunden.
Daneben führen wir regelmäßig öffentliche Veranstaltungen zu den Themengebieten Fairer Handel, Welthandelsbeziehungen, Menschenrechte und zu anderen aktuellen Themen durch. (Veranstaltungen). Diese finden meist im Weltladen Osterstraße statt.
Archiv
2007
11.5.2007 Frauen und Widerstand in Lateinamerika. Lesung über die Dominikanische Republik
2./3.6.2007 Seminar: Fairer Handel innerhalb globalisierter Handelsstrukturen
14.9.2007 Präsentation zu Bolivien mit Modenschau
26.9./27.9.2007 Seminar über die Unterschiede zwischen fairen und konventionellen Handels- und Produktionsstrukturen, verdeutlicht am Beispiel der Weinproduktion
30.9.2007 Weinverkostung Südamerikanischer Weine
30.11.2007 Auch ohne die Reblaus. Eine musikalisch unterlegte Verkostung südamerikanischer Weine
2008
18.1.2008 Filmvorführung: Die Reise des jungen Che
6.3.2008 Filmvorführung: Leben außer Kontrolle (zusammen mit Greenpeace)
11.4.2008 Kubas Chancen nach der Auflösung der Sowjetunion. Vortrag mit Diavorführung (Zusammen mit Cuba Sí)
14./15.6.2008: Seminar zur Problematik der Gentechnologie besonders im Hinblick auf den Fairen Handel
20.6.2008 Filmvorführung: Tatort Manila
5.9.2008 Die Verbindung zwischen Politik und Kultur in Bolivien (Vortrag und Modenschau)
31.10.2008 Lesung mit Musikbegleitung: Afrika
2.12.2008 Verkostung südafrikanischer Weine mit Lesung
2009
30.3. 2009 Die neue Linke in Lateinamerika: Sozialistisch oder populistisch? (Zusammen mit SPD)
18.9.2009 Literarisch-musikalische Veranstaltung mit Informationen über soziale Selbsthilfeprojekte in Bolivien
2010
22.2.2010 Einsatz für Frieden und Überleben in Hebron. Bericht über die Lage der Frauen in Palästina und über Projekte zur Existenzsicherung
26.3.2010 Eine Reise nach Indien. Bericht über Fairhandelsprojekte
16.4.2010 Drei Jahrzehnte nach dem Krieg: Vietnam im Wiederaufbau (Vortrag mit Filmvorführung)
21.5.2010 Die Mango: Gesund und schmackhaft hilft sie Kindern in den philippinischen Slums (Produktinformation mit Filmvorführung)
29.5.2010 Seminar: Geschichte des Fairen Handels und fair-ökologische Produktion im Textilbereich
4.6.2010 Schuß und Tor und Spielgewinn? Fußball jenseits des Spielfeldes (Filmabend)
27.8.2010 Trommeln laut und leise (Produktinformation)
24.9.2010 Wein, warm und Gesang. Gutes aus Lateinamerika (Modenschau mit politischen Informationen und musikalischer Begleitung
29.9.2010 Podiumsdiskussion: Globalisierte Finanzströme außer Kontrolle (Reihe: Zwischen internationaler Finanzkrise und Fairem Handel. Die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf die Länder des Südens) pdf
21.10.2010 Bilateral Investment Treaties: Staat oder Privat – Wer bestimmt die Politik (Reihe: Zwischen internationaler Finanzkrise und Fairem Handel. Die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf die Länder des Südens) pdf
29.10.2010 Gepflegt aus dem Urwald (Produktinformation)
2.12.2010 Reich frißt arm – Arm frißt ganz arm. Süd-Süd-Kooperation: Erfolgversprechende Zusammenarbeit der armen Länder oder Ausbeutung der ganz Armen durch die weniger Armen (Reihe: Zwischen internationaler Finanzkrise und Fairem Handel. Die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf die Länder des Südens) pdf
3.12.2010 Die wirtschaftliche Entwicklung in Chile nach dem Erdbeben vom Februar 2020 mit der Verkostung südamerikanischer Weine
2011
11.2.2011: Fair gehandelter Kaffee. Der exklusive Geschmack (Produktinformation) pdf
23.2.2011: Linke im Aufwind! Unter der Führung von Hugo Chavez erfolgreich gegen den internationalen Klassenfeind? (Reihe: Zwischen internationaler Finanzkrise und Fairem Handel. Die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf die Länder des Südens) pdf
2.3.2011: Überlebensnot im Süden. Die Bedeutung der Migrantenüberweisungen für das Überleben der Zurückgebliebenen (Reihe: Zwischen internationaler Finanzkrise und Fairem Handel. Die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf die Länder des Südens) pdf
25.3.2011: Greenwashing durch Internationale Konzerne. Informationsveranstaltung mit integrierter Lesung (Einzelveranstaltung)
6.4.2011: Fairer Handel – Ausweg aus der Krise bei Arm und Reich (Reihe: Zwischen internationaler Finanzkrise und Fairem Handel. Die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf die Länder des Südens) pdf
8.4.2011: Fair gehandelte Textilien: Rohstoffproduktion, Verarbeitung, Vermarktung (Produktinformation)
29.6.2011: Südafrika 1 Jahr nach der Fußball Weltmeisterschaft (Einzelveranstaltung)
23.9.2011: Sozialverträglichkeit auf friedlichem Wege: Bolivien (Einzelveranstaltung)
21.10.2011: Abseits des Finanzcrashs: Sozial verantwortliche Geldanlagen (Fair diskutiert)
11.11.2011: Edel und fair: Schmuckherstellung ohne Blutdiamanten (Produktinformation) pdf
2012
16.3.2012 Selbst gebaut und selbst gewebt. From the hands of Ethiopia mit Andreas Möller (Handweber) (Einzelveranstaltung) pdf
30.3.2012 Veranstaltungsreihe „Migration – Entwicklung – Fairer Handel“: Wer migriert, der entwickelt? Bedingungen und Formen des entwicklungspolitischen Engagements von Diaspora (Tatjana Baraulina, Bundesamt für Migration, Nürnberg) pdf
20.4.2012 Klangschalen – Musikinstrument mit Heilkräften oder einfache Essensschale? mit Helga Wittkamp, Stralsund; Isabel Lenuk, freie Mitarbeiterin des Museums für Völkerkunde Hamburg (Produktinformation) pdf
25.4.2012 Veranstaltungsreihe „Migration – Entwicklung – Fairer Handel“: Privatwirtschaftsentwicklung durch Migration (Ann-Julia Schaland (AG Migration des HWWI und Institut für Geographie der Universität HH), Ejdar Tatar (Selbständiger Unternehmer und Mitglied im Integrationsbeirat) pdf
9.5.2012 Veranstaltungsreihe „Migration – Entwicklung – Fairer Handel“: Gemeinnützige Aktivitäten von Diasporagemeinschaften (Stephanie Deubler, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ Frankfurt) pdf
11.5.2012 Zwischen Dakar und Daressalam. Subjektive Eindrücke über objektive Unterschiede – Eine Reisedokumentation mit Fotos, Filmen und Musik (Jutta Mörstedt, Stefan Köttgen) (Einzelveranstaltung) pdf
6.6.2012 Veranstaltungsreihe „Migration – Entwicklung – Fairer Handel“: Mittendrin oder nur irgendwie dabei? Die Rolle von Menschen mit Migrationshintergrund in der Hamburger Politik (Filiz Demirel (GAL), Ali Simsek (SPD) pdf
10.8.2012 Aus Alt mach neu: Praktische Gläser und schöner Schmuck mit Manfred Winkler, Globo (Produktinformation) pdf
14.9.2012 Bolivien – Land der tausend Erdäpfel. Modenschau mit musikalischer Begleitung (Einzelveranstaltung) pdf
2.11.2012 Ein guter Tropfen aus fairem Handel mit Christian Voigt, Süd-Nord-Kontor (Produktinformation) pdf
2013
22.2.2013 Andine Kultur – damals und heute mit Martin Schwark (Waliki) (Einzelveranstaltung) pdf
22.3.2013 Faires Gold aus Argentinien – Ein Reisebericht mit Jan Spille (Goldschied aus Hamburg) (Produktinformation) pdf
7.6.2013 Guter Wein – nachhaltig und fair mit Christiane Solf vom Weinimporteur Fair Wein bei Kiel (Produktinformation) pdf
23.8.2013 „Tatort Manila“: Junge Freiwillige auf den Philippinen mit Jonathan Barz und Steve Rüger (Einzelveranstaltung) pdf
20.9.2013 Bolivien unter Evo Morales mit Martin Schwark (Einzelveranstaltung) pdf
25.10.2013 Fair diskutiert: Was soll Kritik am Fairen Handel? Mit Rudi Pfeiffer (Banafair) pdf
22.11.2013 Schönheit aus dem Urwald mit Rainer Putz (Regenwaldladen) (Produktinformation) pdf
2014
21.3.2014 Leben isst Vielfalt! Filmvorführung mit Diskussion
11.4.2014 2014: 20 Jahre freies Südafrika – 20 Jahre Kapula – Kerzen und Keramik mit Ingo Herbst (Contigo) pdf
16.5.2014 Vom Erz zum Auto mit Axel Müller (Misereor) pdf
20.6.2014 Brasilien auf dem Prüfstand – Mit Rohstoffen zur Wirtschaftsmacht? Über die wahren Kosten dieser Entwicklungspolitik mit Rainer Putz (Regenwald-Institut Freiburg) pdf
10.10.2014 Von der Mine bis zum Konsumenten – Die Wertschöpfungskette von Mobiltelefonen mit Friedel Hütz-Adams (Südwind e.V.) pdf
14.11.2014: Bienen: Grundlage unserer Nahrungssicherung mit Eckart Hinz, Hobby-Imker pdf
2015
5.2.2015: Wie berechtigt ist Kritik am Fairen Handel? mit Katharina Mittenzwei, Fairhandelsberatung
23.3.2015: Gutes gemeinsam gedeihen lassen! Landwirtschaftliche Finanzierungen für den Fairen Handel mit Marion Grossmann, Oikocredit
22.4.2015: Damals Kolonialwaren – Heute Fairer Handel mit Kurt Damm (Journalist, Berlin) pdf
11.6.2015: Geistig Behinderte in Tansania. Bericht über die Arbeit an einer Schule für Kinder mit geistiger Behinderung mit Jasmin Zabel (Heilerziehungshelferin) pdf
14.9.2015: MAKE FRUIT FAIR. Ein Besuch von UROCAL aus Ecuador mit Bananenproduzenten aus Ecuador pdf
2016
16.2.2016: Fairer Handel in Nepal. Eine Reisebericht von Christiane Claren (Akar) pdf
14.4.2016: Alles fair? Transparenz bei Mischprodukten (Jannika Froch, El Puente) pdf
26.4.2016: Arbeit 4.0 mit dem Film „Work hard – play hard“. Publikumsgespräch und Kinoabend (Gemeinsam mit Gemeinwohl Ökonomie Hamburg) pdf
9.6.2016: Nachhaltige Beschaffung. (Gemeinsam mit Gemeinwohl Ökonomie Hamburg) pdf
28.6.2016: Ethisches Wirtschaften. Wie geht das? (Gemeinsam mit Gemeinwohl Ökonomie Hamburg)
14.7.2016: Nachhaltige Kundenbeziehung (Gemeinsam mit Gemeinwohl Ökonomie Hamburg) pdf
8.9.2016: Ethik und Arbeit (Gemeinsam mit Gemeinwohl Ökonomie Hamburg) pdf
29.9.2016: Kooperation statt Wettbewerb! Geht das? (Gemeinsam mit Gemeinwohl Ökonomie Hamburg)
11.10.2016: Nachhaltiges Konsumieren mit dem Film „Weniger ist mehr“. Publikumsgespräch und Kinoabend (Gemeinsam mit Gemeinwohl Ökonomie Hamburg)
12.11.2016: Politischer Widerstand damals und heute (Podiumsdiskussion, Bildausstellung, Musikveranstaltung
17.11.2016: Ethik und Gesellschaft (Gemeinsam mit Gemeinwohl Ökonomie Hamburg)
2017
18.5.2017: Ethik und Marketing? Egal – Hauptsache verkaufen (Gemeinsam mit Gemeinwohl Ökonomie Hamburg) pdf
22.6.2017: Nachhaltiges Finanzmanagement? – Welches sind die entscheidenden, beeinflussbaren Größen? - (Gemeinsam mit Gemeinwohl Ökonomie Hamburg) pdf
27.6.2017: Ethischer Handel – wie geht das? Referenten: Helmut Janßen-Orth, Jutta Hieronymus (Gemeinwohl Ökonomie Hamburg) pdf
14.7.2017: Gesund und fair würzen. Referenten Jutta Ulmer und Michael Wolfsteiner pdf
28.9.2017: Nachhaltige Mobilität – Fliegen mit erneuerbarer Energie? (Gemeinsam mit Gemeinwohl Ökonomie Hamburg)
16.11.2017: Warum engagieren sich Unternehmen gesellschaftlich? (Gemeinsam mit Gemeinwohl Ökonomie Hamburg)
2018
14.3.2018: Chocolate de paz. Der Friedensprozess in Kolumbien. Filmvorführung mit Sarah Fritsch und Marta Luchau Correia (pbi) pdf
10.4.2018: Fairer Handel in Südafrika. Ein Reisebericht. Referentin: Christiane Baum, Geschäftsführerin des Weltladen Osterstraße pdf
22.5.-5.6.2018: Faires Eimbüttel. Aktionen rund um die Osterstraße. (Gemeinsam mit Fair Trade Stadt Hamburg) pdf
16.6.2018: Seminar: Geschichte und Bedeutung des Kaffees mit Verkostung. Referenten: Magnus Kersting (El Rojito), Nina Labode (El Puente)
20.9.2018: Klimawandel geht uns alle an. Referent: Peter Schönhöffer (Kairoseuropa, pax Christi) in Kooperation mit der Öffentlichen Bücherhalle Eimsbüttel pdf
2019
Januar – September 2019: Plakataktion: FAIRER.HANDEL.MACHT.FRAUEN.STARK. Information über von Frauen organisierte Kooperativen im Fairen Handel (Gemeinsam mit Weltladen Osterstraße)
25.5.2019: Seminar: Zwei Wege des Fairen Handels. Referent: Hans-Christoph Bill (Verein Mobile Bildung)
15.6.2019: Workshop: FAIRER.HANDEL.MACHT.FRAUEN.STARK. Referentin: Alexandra Farrington-Schomburg (Weltpartner Ravensburg) pdf
2020
15.9.2020 Zoom-Vortrag: Fairer Handel und Umweltschutz: Der Amazonas geht uns alle an“, Referent: Dr. Rainer Putz, Regenwaldinstitut pdf
25.9.2020 Zoom-Vortrag: Fairer Handel und Frieden: Menschenrechtsverletzungen in Papua, Referent: Paul Metsch pdf
27.10.2020 Zoom-Vortrag: Fairer Handel und Menschenrechte: Schokolade ohne Kinderarbeit gibt es schon, Referent: Johannes Schorling (Inkota) und Ann-Kathrin Berek, Fairafric) pdf
2023
20.4.2023: Die Regenwälder am Amazonas. Was haben wir damit zu tun. Referent: Dr. Rainer Putz (Regenwaldladen/Regenwald-Institut), in Kooperation mit der Bücherhalle Eimsbüttel pdf
2024
13.9.2024: Projekt Utamtsi - Von der Idee zum Fairen Handel“, Referent: Morin Kamga Fobissie (Geschäftsführer von Utamtsi) pdf
18.10.2024: Die nachhaltige Nutzung des brasilianischen Regenwaldes dient dem Weltklima, Referent: Dr. Rainer Putz (Regenwald-Institut/Regenwaldladen) pdf
Veranstaltungen
Die Vermittlung von Kenntnissen über die Globalen Handelsstrukturen, über soziale Ungerechtigkeiten und Menschenrechtverletzungen und zunehmend über die Auswirkungen des Klimawandels ist kompliziert und oft können Zusammenhänge und Beziehungen nur schwer vermittelt werden. Es zeigt sich immer wieder, dass dies am besten gelingt, wenn beispielhaft bestimmte Länder, Menschen, Entwicklungen, Produkte herausgehoben werden. Zudem stoßen konkrete Berichte über Produzent*innen im Fairen Handel sowohl bei gut informierten Anhängern des Fairen Handels als auch bei anderen Menschen erfahrungsgemäß immer auf großes Interesse: Die Verbindung zwischen den erworbenen Kenntnissen und den konkreten fair gehandelten Produkten ist ein starker Anreiz, sich mit übergeordneten Problemen zu befassen.
Daher veranstaltet das AZ3W seit Jahren regelmäßig Abendveranstaltungen und vereinzelt auch Seminare, die über bestimmte Regionen, Fairhandelsproduzent*innen, politische, soziale oder ökologische Themen informieren. Diese stehen in jedem Jahr unter einem bestimmten Oberbegriff. Im Archiv sind die Veranstaltungen seit 2007 aufgelistet.
Veranstaltungen 2026: Fairer Handel im Wandel der Zeit
Für die Förderung der Veranstaltungen bedanken wir uns beim Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche KED, der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung NUE und der El-Puente-Stiftung.
Alle Veranstaltungen finden im Weltladen Osterstrasse, Hellkamp 16, 20255 Hamburg statt.
Donnerstag, 4.6.2026, 19.30 Uhr
Der Abend des Fairen Handels - Fairer Handel schafft Zukunft
50 Jahre gibt es Fairen Handel in Deutschland – und in der Zeit hat sich viel verändert: Am Anfang haben sich Reisende in einem bestimmten Land für die Menschen dort, für deren Leben und deren Kultur interessiert. Sie kauften deren Produkte, haben sie im „Koffer“ nach Deutschland transportiert, hier angeboten und sich langsam zu einer kleinen „Importstelle“ entwickelt. Die dabei entstandenen persönlichen Verbindungen bestehen bis heute, nur haben sich die Beziehungen verändert: Beide Seiten entwickeln nun gemeinsam Produkte, wobei der traditionelle Hintergrund gegenüber den “Anforderungen des Marktes“ im Hinblick auf Design und Funktionalität in den Hintergrund getreten sind.
Manfred Winkler und Myoung-Hee Lim-Winkler beschreiben diese Entwicklung am Beispiel des Fair Trade Partners GLOBO.
Eintritt: 3 Euro
Freitag, 3.7.2026, 19.30 Uhr
Fairer Handel – Genau hinschauen hilft
Mit dem Erfolg des Fairen Handels am Markt stieg das Interesse „faire Produkte“ anzubieten auch bei Anbietern, die sich für die inhaltlichen Hintergründe nicht interessieren: Was zählt ist der potentielle Gewinn. Denn „fair“ ist kein geschützter Begriff. Es entstanden in der Folge zahlreiche Labels, mit denen eine Ware erfolgreich vermarktet werden sollte. Diese führten aber ebenso wie kritische Berichte in den Medien eher zu Verwirrung und Verunsicherung bei den Konsument*innen. Das Interesse im Fairen Handel ist daher groß, das eigene Label so sicher wie möglich zu gestalten.
Die Romero Initiative (CIR) hat 2025 ihren überarbeiteten „Wegweiser durch das Label-Labyrinth“ herausgegeben. Anne Sträßer hat hieran mitgearbeitet und wird die Einzelheiten vorstellen und Fragen beantworten.
Eintritt: 3 Euro
Veranstaltungen 2025: Klimawandel betrifft alle
Für die Förderung der Veranstaltungen bedanken wir uns beim Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche KED, der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung NUE und der El-Puente-Stiftung. Zwei der Veranstaltungen fanden in Kooperation mit Oikocredit statt.
16.5.2025 Gutes Geld für Gutes Klima
Referentin war die Bildungsreferentin beim Förderkreis Norddeutschland e.V. der ökumenischen Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit, Daniela Martin. Sie stellte die Arbeit von Oikocredit im Angesicht des nicht mehr zu leugnenden Klimawandels vor. Die internationale Genossenschaft Oikocredit gibt es seit 50 Jahren. Ihr Grundgedanke lautet: Es gibt viele Ideen, aber oft kein Kapital. Daniela Martin beschrieb die Folgen des Klimawandels für Kleinproduzent*innen in den Ländern des Globalen Südens, nahm aber immer wieder auch Bezug auf Veränderungen im Norden. Im Dialog mit den Besucher*innen diskutierte sie die Folgen für Hamburg und was man dagegen tun könne. Zwar ist der Klimawandel überall sichtbar, besonders betroffen sind aber die Länder des Globalen Südens. Die Referentin beschrieb mehrere Projekte in Indien und der Dominikanischen Republik, wo Oikocredit durch Kleinkredite Einzelpersonen und Genossenschaften erfolgreich in die Lage versetzte, den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Ein Beispiel war ein solarbetriebener Kühlschrank. pdf
2.7.2025 Schmuck mit Tradition und Sinn. Ein Vortrag über Silberschmuck, Kultur und gerechte Arbeit
Norbert Tomforde von der Importorganisation Südsinn berichtete in einem sehr persönlich gefärbten Vortrag mit Bildern über das Projekt der Karen. Er schilderte deren Kultur und Wirtschaftsweise, die Entstehung des Projekts aus einer privaten Initiative heraus und die aktuellen Herausforderungen. Die Karen, größte Minderheit in Thailand, lebt im nordwestlichen Hochland. Sie ist ein schriftloses Volk ohne schriftliche Besitztitel, in deren Kultur der Reis im Mittelpunkt von Leben und Religion steht. Sie erkennen die Gefahren und Chancen des modernen Lebens und versuchen alte und neue Lebensformen miteinander zu vereinbaren. Ihre größten Probleme sind Armut und alle damit verbundenen Nachteile, Landknappheit sowie Diskriminierung durch Mehrheitsgesellschaft und Verwaltung. Allerdings ist das Projekt Südsinn nur durch das Engagement des thailändischen Königshauses möglich geworden. Südsinn verkauft über den Fairen Handel handgefertigten, hochwertiger Silberschmuck der Karen nach modernen Designs in Europa vor allem in Weltläden, Boutiquen und allen deutschen Fairhandels-Regionalzentren. Die Karen arbeiten mit den Rohstoffen (Silber und Schmucksteinen), mit denen die Industriegesellschaften sich unter Ausbeutung großer Teile der Welt ihren Wohlstand aufgebaut haben. Da soziale Sicherheitssysteme in der thailändischen Gesellschaft generell fehlen, bedeutet das Projekt Südsinn auch immer, dass in den Preis für die von traditionellen Silberschmieden hergestellten Schmuckstücke Kosten für soziale Maßnahmen eingehen müssen. Die Herstellung der Schmuckstücke bedeutet ein Überleben nach einem in kurzer Zeit erfolgten Modernisierungsschock. Das Projekt Südsinn war damit aber auch Beschleuniger eines gesellschaftlichen Wandlungsprozesses. pdf
18.9.2025: Zukunft des Kaffees – Bitter oder Fair?
Die Referentin für Wirtschaft und Menschenrechte Evelyn Bahn vom Inkota-Netzwerk e.V., berichtete über die aktuellen Probleme des Kaffeeanbaus. Für Inkota ist die Situation der Menschenrechte weltweit ein Schwerpunkt der Arbeit. Hier stand zunächst Kakaoanbau und Schokoladenproduktion im Mittelpunkt des Interesses, während der Kaffee lange Zeit als Vorreiter im Bereich Fairer Handel galt. Das hat sich inzwischen stark geändert. Während die Schokoladenkonzerne heute Menschenrechtsverletzungen ernst nehmen, hat sich die Situation beim Kaffeeanbau verschärft. Daher liegt der Fokus von Inkota bei der Menschenrechtsarbeit jetzt in diesem Bereich: Es soll über Menschenrechtsverletzungen beim Anbau aufgeklärt, zivilgesellschaftliche Organisationen in den Ländern des Kaffeeanbaus unterstützt, Verbraucher*innen stärker informiert und sensibilisiert und Kaffeebäuer*innen durch die Bildung von Netzwerken in ihren Rechten unterstützt werden. Die größten Kaffeelieferanten sind Brasilien (39%) und Vietnam (14%), die überwiegend die Sorte Robusta anbauen – eine Sorte, die weniger empfindlich auf den Klimawandel reagiert als Arabica. Weltweit leben 24 Mio. Menschen vom Kaffeeanbau, die Wertschöpfung liegt jedoch in Europa. So beherrschen z.B. in Deutschland vier Konzerne den Kaffeemarkt. Menschenrechtsverletzungen betreffen Kinderarbeit, Arbeitsbedingungen oder den Einsatz von Pestiziden. Die Referentin schilderte einen besonders krassen Fall auf einer Kaffeefarm in Brasilien, die Nestlé belieferte und in der die Arbeiter wie moderne Sklaven gehalten werden. Ein Arbeiter konnte Polizei und politisch Verantwortliche verständigen und rechtliche Hilfe finden. Es kam zur Anklage und Nestlé hat die Zusammenarbeit gekündigt. Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, zivilgesellschaftliche Organisationen vor Ort zu unterstützen. Außerdem betonte die Referentin die Wichtigkeit des Lieferkettengesetzes, das schon Veränderungen beim Agieren von Unternehmen bewirkt hat und auch von einigen Unternehmen befürwortet wird. Zum Schluss der Veranstaltung wurde der Appell an alle gerichtet, sich für den Erhalt des deutschen Lieferkettengesetzes einzusetzen und gegen eine Relativierung des EU-Lieferkettengesetzes zu kämpfen. Eine Petition in dem Sinne ist von der Initiative Lieferkettengesetz, zu der auch Inkota gehört, auf den Weg gebracht worden. Eine Unterschriftenliste lag an dem Abend aus. pdf
15.10.2025: Blickpunkt Indien: Frauen stärken
Die stellvertretende Vorsitzende des Förderkreises Norddeutschland e.V. der Entwicklungsgenossenschaft, Ingrid Neitzel, behandelte das Thema Frauen in Indien und ergänzte die Ausführungen mit Erfahrungen aus ihrem Schwerpunktland Philippinen. Nachdem sie die politische, wirtschaftliche und soziale Situation in Indien beschrieben hat, stellte sie drei indische Frauen genauer vor: Eine Kleinbäuerin, die mit einem Kredit über 50 Euro ihre Familie ernährt und inzwischen über ein festes Haus und ein ausreichendes Einkommen verfügt, eine Unternehmerin, die mit Hilfe eines Kredits einer Tochter von Oikocredit über 3 Mio. Euro ein Kreditunternehmen aufgebaut hat, das sich auf kleine und mittlere Unternehmen spezialisiert hat und den Schwerpunkt auf die Unterstützung von Frauen legt, und eine Schneiderin, die mit Hilfe eines dieser Kredite ihr Unternehmen aufgebaut hat, dadurch sozial aufgestiegen ist und nun versucht, ihr Unternehmen zu diversifizieren. Bei der Kreditvergabe spielen ethische Grundsätze wie soziale Löhne eine wichtige Rolle. Bei kleineren Krediten wie im ersten Fall, d.h. wenn Kleinbäuer*innen keine Mittel für die Sicherheit besitzen, werden die Kredite oft an Gruppen vergeben, wobei eine Frau das Geld investiert und die anderen Frauen haften. Dadurch stärkt Oikocredit nicht nur eine Frau, sondern die gesamte Gruppe. pdf
